„Ey lach isch oda was?“

Von SELBERDENKER | Der Essay „Gute Zeiten erschaffen schwache Männer“ von PI-NEWS-Autor Cantaloop ging noch mal kritisch auf den Status quo der gegenwärtigen deutschen Männerwelt ein und auf das, was ihn verschuldet hat. Daran anknüpfend soll hier der Versuch gemacht werden, die Entstehung und Verhärtung der Verhältnisse zwischen uns Deutschen und islamischen Einwanderern in unserem Land zu beleuchten und die eingefahrenen Strukturen und entstandenen Rollenverteilungen vielleicht etwas aufzubrechen. „Ey lach isch oda was?“ – ist nämlich nicht nur ein Spruch aus der Blödel-Comedy, sondern war ursprünglich eine ernst gemeinte Frage von Leuten, die unser Verhalten nicht verstehen konnten. Trotz ihrer wohl witzigen Wirkung hat die Überschrift dieses Textes einen ernsten Hintergrund. Wir werden sehen, warum.

Wie Integration zum Scheitern gebracht wurde

Integration ist nicht gescheitert, sie ist zum Scheitern gebracht worden. Entgegen der Propaganda der Herrschenden ist die Einwanderung nach Deutschland in den letzten Jahrzehnten überwiegend wahllos und quantitativ verlaufen. Dies wurde, trotz entsprechender harter Erfahrung des Scheiterns der Integration bestimmter Zuwanderergruppen, durch Merkels totale und anhaltende Schleusenöffnung, gegen jede Vernunft, in den vergangenen Jahren noch, auf weiterhin unbegreifliche Weise, noch auf die Spitze getrieben. Die Belege, dass Merkel Deutschland und Europa geschadet hat und gleichzeitig kein einziges Problem auf diese Weise grundsätzlich gelöst hat, sind mannigfaltig. Eine Einsicht gibt es bis heute nicht – weder im herrschenden Filz, noch in der Bevölkerung, die diesem alten, schädlichen Filz erneut zur Macht verholfen hat.

Wie schon oft, fast gebetsmühlenartig wiederholt und beschrieben, durch Zahlen, Fakten und durch zu viel menschliches Leid belegt, spielt Islam bei der Zuwanderungsproblematik in die freien, nichtislamischen Länder Europas eine maßgebliche, wahrscheinlich die entscheidenste Rolle. Jeder weiß es, trotzdem wird das Tabu weiterhin von den Herrschenden verbissen verteidigt. Es wird in Deutschland viel über Islam geplappert – jedoch nicht mit der Absicht, sich dem Problem zu stellen, sondern mit der Absicht, das Problem zu relativieren, es zu verwässern. Das hat Folgen.

Wenn fehlendes Potential, mangelnde Qualifikation, daraus resultierende Mißerfolge in modernen Gesellschaften mit Islam zusammentreffen, kann das eine destruktive Mischung ergeben. Islam bringt eine Form des „Love Bombing“ mit sich. Man wird plötzlich von vielen fremden Menschen geliebt, geachtet – nicht weil man so ein netter Mensch ist, irgendwelche Qualitäten besonderen hat, sondern weil man konvertriert ist. Das kann bei einigen Menschen dazu führen, dass man nun ein ganz besonders eifrigerer Moslem sein will – mit den bekannten Folgen. An dieser Stelle sei ein „Nazivergleich“ gestattet. Die Schlägertrupps der SA setzten sich seinerzeit weniger aus den Perlen der deutschen Gesellschaft zusammen. Wer nichts war, wer nichts konnte, der konnte sich immer noch als „Großdeutscher“ irgendwie überlegen fühlen. Sehr ähnlich ist es heute auch mit der Zugehörigkeit zum Islam in Ländern der „Ungläubigen“: Jeder Trottel, jeder Vollidiot kann sich so ein Überlegenheitsgefühl, ein Gefühl der privilegierenden Exklusivität verschaffen, das ihn oder sie über den Rest erhebt. Einige Linke greifen ebenfalls gerne zum islamischen Selbstschmuck, mit dem sie sich zwar exotsischer, jedoch als Linke nicht unbedingt glaubwürdiger machen. Sich einen Bart nach islamischem Ideal wachsen zu lassen, erfordert sogar noch weniger Hirn, als sich eine Hakenkreuzbinde anzulegen. Warum konvertieren Häftlinge in den Knästen derzeit häufiger zum Islam als zum Christentum? Warum sind Moslems in Knästen überhaupt überrepräsentiert? Ein weites Feld…

In den 1960er Jahren kamen die ersten „Gastarbeiter“ aus der Türkei in unser Deutschland. Bei einem Türkeiurlaub sagte mir ein türkischer Fahrer einen Satz, der viel ausdrückt: „In den 60ern legten die Türkinnen in Istanbul ihr Kopftuch ab, um in Deutschland westlich gekleidet aus dem Flieger zu steigen – heute ist es umgekehrt, sie verhüllen sich in Deutschland stärker als in Istanbul.“

Was sagt das aus? Offenbar wurde die Integrationsbereitschaft als Selbstverständlichkeit von den ersten Gastarbeitern schon mitgebracht. Irgendwie wurde sie ihnen jedoch wieder aberzogen. Natürlich drängt sich hier die Vermutung auf, dass es türkisch/islamische Moschee- und Politverbände vom Schlage DITIB, Milli Görüs & Co., andere Türkenklubs und ihre aggressiven Anhänger waren, die hier ihre Finger im Spiel hatten. Das ist sicher richtig. Hier wurde und wird ein enormer Druck auf Türkeistämmige ausgeübt, sich dem Willen dieser Leute entsprechend zu verhalten – denn diesen neoosmanischen Türkenvereinen im Sinne Erdogans geht es um politische Macht in Deutschland. Wer das immer noch abstreitet, ist einfach dumm.

Es gibt aber noch einen zweiten, entscheideden Faktor, der die Selbstverständlichkeit von Integration zerstört hat. Es ist die politische Korrektheit, die anerzogene Selbstverleugnung der Deutschen. Kurz und prägnant: Wer sich nicht integriert hat, dem wurde in Deutschland ganz besonders vorsichtig noch der Popo gepudert! Nichtintegration wurde von einem Nachteil zu einen Vorteil gemacht. Eine riesige Herde deutscher Gutmenschen war stets zur Stelle, um sich vor eine Vollverschleierte zu stellen, wenn jemand sich darüber auch nur kritisch äußerte. Fremdheit, Abschottung wurde in Deutschland zum Bonus, der Gewinn versprach. Kritik bekam den „Nazi“-Maulkorb. Flankiert von den Bemühungen der Türkenverbände verfestigten sich so die Parallelgesellschaften, in denen es sich in Deutschland prima ohne Integration und sogar noch mit einem gewissen Fremdheitsstolz leben ließ. So wurde Integration zum Scheitern gebracht. Die gesamte Integrationsindustrie wird heute häufig von denen betrieben, die natürliche Integration verhindert haben und lebt davon, dass Integration weiterhin nicht einfach selbstverständlich durch gesellschaftlichen Druck in jener Gesellschaft passiert, in die sich integriert werden soll.

Ey lach isch oda was?

In den 60er Jahren gab es in Deutschland noch mehr Menschen mit kulturellen Standpunkten, eine Gesellschaft mit konservativen Sitten und ein noch nicht ganz so verkorkstes deutsches Selbstverständnis. Es war nicht alles rosig – aber Einwanderer wußten, mit was sie es in Deutschland zu tun hatten, in was sich zu integrieren war. Das, in das sich zu integrieren war, hat sich zudem nicht so gravierend von dem unterschieden, was sie zum Beispiel aus der damaligen Türkei kannten. Man arbeitete zusammen, Religion war Privatsache und spielte keine Rolle. Gab es Konflikte, wurden die angesprochen und manchmal auch ausgetragen, ohne dass einer, natürlich stets der deutschen Seite, die Moralkeule oder die Nazikeule übergezogen wurde.

Mit den 68ern kam der deutsche Selbsthass wie die Pest über das Land. Die Überhöhung des Fremden begann, der Kulturrelativismus machte jede kulturelle Positionierung zu „Fremdenfeindlichkeit“. Man begann damit, den deutschen Kindern unter dem eigentlich legitimen Vorwand des Verzichts auf Gewalt auch jede Selbstachtung und den Willen zur Selbstbehauptung abzuerziehen. Eine kleine Anekdote zur Verdeutlichung:

Ein Klassenkamerad, es war in den späten 80ern, kam eines Morgens zu spät zum Unterricht. Er hatte zerrissene Klamotten, sein Schulrucksack war völlig verdreckt, er hatte ein verletztes Auge und seine Jacke war völlig bespuckt. Er platzte in die Klasse und klagte der Lehrerin, „die Türken“ hätten ihn angegriffen und mit seinem Schulrucksack Fußball gespielt. Statt sich um den leicht Verletzten zu kümmern, ihn in seiner Aufgebrachtheit zunächst aufzufangen, fauchte die Pädagogin den kleinen Kerl an, er solle sich erst mal sauber machen, bevor er so ein dummes Zeug redet. Später wurde kurz in der Runde über den Vorfall gesprochen. Der Junge war tatsächlich von äterern Türken angegriffen worden und konnte sogar Namen nennen. Es wurde nicht weiter verfolgt. Die türkischen Jungen hätten es eh schon „schwer genug“, so die Pädagogin. Der verprügelte kleine Kerl wurde dafür gelobt, dass er geflohen war und sich nicht gewehrt hatte. Er solle künftig einfach einen anderen Schulweg nehmen. „Der Klügere gibt nach“ – war der Spruch, der ihn aufmuntern sollte. Doch nicht nur der Schulrucksack dieses Jungen hatte an diesem Tag häßliche Kratzer bekommen – auch seine Selbstachtung, auch sein Gerechtigkeitsgefühl.

Ein Vorfall von Tausenden, die leider nie öffentlich wurden, verdeutlicht er doch, wie die autochthonen Deutschen systematisch verzogen wurden – zu automatischen Opfern. Wie wir damals getickt haben und wie mit Konflikten umgegangen wurde, habe ich vor drei Jahren schon einmal beschrieben. Solche Erziehung führt nicht zu einem respektablem Umgang zwischen Deutschen und Einwanderern – wo wir bei der Überschrift dieses Textes sind:

Es gibt einen Konflikt zwischen einem Türken und einem Deutschen. Der Deutsche verfällt sofort in die anerzogene „Deeskalationsstrategie“, gibt sich selbst betont harmlos, will Freund sein, unterwirft sich reflexhaft. Doch sein Gegenüber will sich reiben, kann nicht fassen, wie sich jemand so klein machen kann und provoziert weiter, wird handgreiflich. Der Deutsche lächelt debil, wo er sich doch jetzt spätestens wehren müsste. Das ist der Punkt, wo früher stets der schon klischeehaft gewordene Spruch des Türken kam: „Ey lach isch odda was?“ Es wurde viel darüber gewitzelt – zu Unrecht, denn hier wird das grundlegende Mißverständnis deutlich: Der Türke will sich messen, kann die Unterwürfigkeit des Deutschen kaum fassen, reizt die Provokation deshalb bis zum Äußersten aus.

Der Deutsche ist vollgepumpt mit Ideologie, will sich lieber verprügeln lassen, als mit der eingetrichterten Ideologie zu brechen. Letztlich nimmt er den Türken aber nicht ernst! Das merkt der Türke, das kränkt ihn, das macht ihn noch aggressiver. Das Thema griff bereits der kontroverse Film „Wut“ von Züli Aladag aus dem Jahr 2005 auf. Die Ausstrahlung des Films wurde aus politischer Korrektheit auf die Nachtstunden verschoben. Das Problem bleibt.

Neigung zu Aggression, Türkenstolz trifft auf anerzogenen deutschen Devotismus. Das Ergebnis kennen wir. Ich habe solche Konfrontationen einige Male selbst abwenden können, nicht durch Gewalt – aber durch respektables Auftreten, nicht durch Unterwerfung – aber durch Konversation auf Augenhöhe. Nichts anderes wollen die meisten migrantischen Großmäuler, die wenigsten wollen wirklich kriminell werden. Doch auch bei zur Kriminalität neigenden Hobby-Aggressoren gilt: Selbstbewußtes Auftreten und aus tatsächlicher Wehrhaftigkeit resultierendes Selbstbewußtsein können deeskalieren. Denn:

Sie suchen sich Opfer – keine Gegner

Angreifer sind nicht immer stärker, sie sind großmäuliger und gewaltbereiter, oft bewaffnet und meistens in der Mehrheit, wenn sie aufmucken. Auf der Straße setzt sich auch nicht der Bessere, Stärkere durch, sondern der, der zuerst und hemmungslos zuschlägt oder die bessere Waffe hat – und sie auch einsetzt. Aggression, Eskalation der Situation resultiert zumeist aus einem gewonnenen Überlegenheitsgefühl.

Unser „germanisches“ Ehrgefühl unterscheidet sich völlig vom islamischen. Im islamischen Kulturkreis zählt allein der Sieg, die Beute, nicht der faire Kampf, so jedenfalls mein Eindruck. Sie mucken nicht auf, wenn sie sich unterlegen fühlen. „Ich hol meine Brüder!“ – wir kennen auch diesen Spruch. Türkischer Zusammenhalt ist immer da – deutscher leider nicht mehr. Auch deshalb fühlen wir uns unterlegen. Wenn sie, zusammen mit einer Gruppe, einen einzelnen Wehrlosen „besiegt“ haben, fühlen sie sich gut und stärker, wo wir Deutschen uns insgeheim nicht als Sieger, sondern eher erbärmlich fühlen würden, wenn der eindeutig Schwächere vor uns am Boden liegt. Kulturelle Unterschiede… Ihre Aggressivität ist zudem anerzogen, unsere ist systematisch aberzogen – oft bis hin zur existenziellen Selbsbehauptung. Aggressivität ist weder gut noch schlecht – sie ist manchmal aber notwendig. So ist leider die Realität.

Da sie im Leben häufig scheitern, haben Aggressoren oft tief sitzende Minderwertigkeitskomplexe, die sie durch Gewalt und Statussymbole (zum Beispiel durch dicke schwarze deutsche Markenautos) zu kompensieren versuchen. Gescheiterte müssen sich ständig beweisen, wie stark sie sind, weshalb man sie auch so häufig in entsprechender Pose findet. Mit Mißerfolgen und Niederlagen können sie nicht umgehen – deshalb suchen sie sich auch Opfer – und keine Gegner. Dass sie sich hier täuschen können, zeigt sich, wenn Angreifer nicht an an volkspädagogisch systematisch gehemmte Deutsche, sondern an ungehemmtere Rußlanddeutsche geraten, mit denen sie sich im Normalfall nicht anlegen würden. Sie erwarten keine Gegenwehr – und laufen gegen die Wand.

Eine Entscheidung für Deutschland ist nicht von der Herkunft abhängig

Das ist kein Aufruf, unnötig Gewalt auszuüben. Mit Kriminellen kämpft man generell möglichst nicht, man schützt sich selbst. Die Wenigsten sind trainierte Kampfsportler, die die Situation einschätzen und kontrollieren können. Training ist jedoch nie ein Fehler. Flucht ist jedoch für normale Leute immer die erste Option. Ebenso soll der Text nicht pauschalisieren. Hier geht es nicht darum, Gräben zu vertiefen. Das Gegenteil ist die Absicht. Wir haben inzwischen eine Menge sehr vernünftige „Ex-Migranten“ auf der einen und einen Haufen blonde autochthone Deutsche mit einem kräftigen Riss in der Schüssel auf der anderen Seite. Eine Entscheidung für Deutschland, Liebe zu Deutschland, ist nicht von der Herkunft abhängig. Integration ist eine Bringschuld, die auch sehr bewußt geleistet werden kann, selbst wenn Nichtintegration, wie oben beschrieben, „Love Bombing“, bequeme Opferrollen und Gratis-Applaus von linksgrünen Gutmenschen versprechen. Integration muß man nur zulassen.

Einwanderer kamen und kommen in unser Land und wollten wissen, mit wem sie es hier zu tun haben. Was sie fanden, waren zu wabernden Quallen Erzogene, die sie nicht fassen, mit deren Art sie nicht umgehen konnten, die sich selbst nicht kennen wollten und ihre Kultur verleugneten, weil es ihnen so aufgetragen wurde. Einwanderer wollten kein debil grinsendes Etwas, sie erwarten ein respektables Gegenüber, sie wollen wissen, wo sie dran sind – „Ey lach isch oda was?“ – wir haben die Frage bis heute nicht verstanden. Sie werden sich auch nie integrieren, auch nicht mit Milliarden an Integrationsgeldern, wenn wir Deutschen ihnen im Alltag nicht respektabel vorgeben und vorleben, wer wir sind und was wir sein wollen.

Die AfD ist endlich im Bundestag. Das war wichtig für unsere Demokratie, denn jetzt haben wir wieder eine Opposition. Fast 13% in Deutschland haben verstanden, dass sich etwas grundlegend ändern muß, darunter auch viele Zugewanderte. Das ist schön – aber noch zu wenig. Der einzelne Bürger hat jedoch weiterhin die Möglichkeit, etwas zu ändern, kann vorleben, dass es respektabel ist, Deutscher oder Deutsche zu sein – oder es zu werden.

Raus aus den anerzogenen Rollen! Kopf hoch, schönes, ehrwürdiges Deutschland – und den Rücken gerade – dann läuft´s auch mit der Integration! Nur so!

 

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