WDR-Whistleblowerin über regierungsfreundliche Berichterstattung

Als Journalistin und Reporterin arbeitete Claudia Zimmermann 24 Jahre lang mit dem WDR zusammen. Doch dann entwich ihr in einem Interview mit dem niederländischen Radio L1 die Äußerung, dass Journalisten beim WDR natürlich im Sinne der Regierung berichten würden. Diese Aussage kam beim öffentlich-rechtlichen Sender nicht gut an.

Der WDR reagierte umgehend mit der Veröffentlichung einer Stellungnahme: „WDR distanziert sich von Falschaussage – Keine Vorgaben für Berichterstattung“. In der Folge brachen die Aufträge für die Journalistin weg. „Von über 100 Themenvorschlägen, die ich innerhalb eines Jahres eingereicht habe, wurde kein einziger eingekauft“, erläutert Claudia Zimmermann im Gespräch mit RT Deutsch. In einer schriftlichen Stellungnahme dementiert der WDR dieses Vorgehen gegenüber seiner ehemaligen Reporterin: „Es ist nachweislich nicht richtig, dass Frau Zimmermann seit dem Vorfall keine Aufträge mehr vom WDR erhalten hat.“

Fakt ist aber, Claudia Zimmermann musste sich mittlerweile nach einer neuen Beschäftigung umsehen. Im Gegensatz zu Behauptungen in Mainstream-Medien, hat sie ihre Aussagen zur regierungsfreundlichen Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien nie relativiert oder zurückgenommen.

Wofür sie sich aber dennoch entschuldigen musste und was es mit dem offenen Brief der freien WDR-Journalisten auf sich hat, erzählt sie RT Deutsch in einem Exklusiv-Interview mit Maria Janssen.


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