Öffentlichkeitsfahndung Halle: „Schwarzgeldfahnder“ zocken Frauen ab

Von DAVID DEIMER | Das Buzzword „Finanzfahndung“ ist bei obrigkeitshörigen Deutschen mittlerweile der ideale Dooropener. Kommt dann noch das politisch korrekte Aussehen des vermeintlichen Steuerprüfers hinzu, ist die Sache für das neue Bezness-Modell der ambitionierten Startup-Unternehmer im Steuersklavenstaat Germoney geritzt.

Die Polizei in Halle sucht derzeit nach zwei „Betrügern“, die als vermeintliche Finanzbeamte zwei Frauen um einen vierstelligen Betrag erleichtert haben. Die beiden Unbekannten hatten sich laut Polizei bereits am 18. Oktober in die Wohnung in der Traberstraße eingeschlichen, indem sie sich den Bewohnerinnen als Finanzbeamte vorstellten und nach schwarzen Kassen suchten – Stichwort Bargeldverbot! Einer von ihnen stahl dabei eine vierstellige Bargeldsumme, so eine Sprecherin der Polizei. Dann flüchteten beide.

Eine  der Bewohnerinnen konnte mit ihrem Handy geistesgegenwärtig einen der beiden Schwarzgeld-Kontrolleure fotografieren. Ein richterlicher Beschluss zur Veröffentlichung des mit Persönlichkeitsrechten des „Beamten“ behafteten Fotos liegt seit zwei Tagen vor. Der unbekannte Täter ist ca. 20-25 Jahre alt, ca. 185 cm groß, hat eine sportliche Figur und kurze dunkle Haare. Hinweise zur Identität bzw. dem Aufenthaltsort der abgebildeten Person nimmt die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd unter der Rufnummer 0345/224-1291 entgegen.

Im Stadtpark „von hinten gepackt“ – beherzter Biss rettet Spaziergängerin vor Vergewaltigung

Auch sonst rückt Halle immer mehr in den Fokus der großen Umvolkung: Am 20.11. wurde eine 24-Jährige im Stadtpark bei einem „Übergriff“ von einer männlichen Person verfolgt und schließlich von hinten gepackt.

Als die junge Frau daraufhin laut schrie, hielt ihr der Täter den Mund zu. Die 24-Jährige wehrte sich, indem sie dem Unbekannten in die Hand biss. Dadurch konnte sie sich losreißen und in Richtung Magdeburger Straße fliehen. Zum Täter ist lediglich bekannt, dass dieser 30-40 Jahre alt, 175–180 cm groß und kräftig gebaut sein soll. Zur Tatzeit trug er dunkle Kleidung.

Welches „Ziel der Unbekannte mit dem Übergriff verfolgte, sei noch unklar“.

 Halle: 40 Übergriffe durch „Südländer“ an einem Wochenende

Auch beim Laternenfest in Halle ist es nach Polizeiberichten bereits vor Monaten in Halle zu „erheblichen sexuellen Belästigungen“ gekommen. Die Täter sind bis dato unbekannt und werden als südländisch beschrieben. Die Polizei berichtete darüber, dass über 40 Strafanzeigen von der Polizei aufgenommen worden sind. Unter diesen Strafanzeigen befanden sich Körperverletzungsdelikte, Widerstandsdelikte sowie Delikte der sexuellen Belästigung. Im Zusammenhang mit den aufgenommenen Straftaten werden derzeit gegen mehr als 20 Personen Ermittlungen geführt.

Vier Fäuste für ein Halle-Luja!

Nach sorgfältiger Prüfung hat sich die Polizei dazu entschlossen, die Bearbeitung dieser Straftaten „zentral anzubinden“. So soll erreicht werden, dass alle Informationen an einer Stelle auflaufen, die Strafanzeigen „zügig bearbeitet“ und so viel wie möglich der Straftaten aufgeklärt werden können. Darüber hinaus kann nicht ausgeschlossen werden, dass es weitere Straftaten gab, die der Polizei bisher nicht bekannt sind. Im Zuge dessen hat das Polizeirevier Halle an der Saale die fünfköpfige Ermittlungsgruppe „Laterne“ eingerichtet.

„Nach dem 82. Laternenfest, welches am vergangenen Wochenende stattgefunden hat, konnte aus polizeilicher Sicht eine weitestgehend positive Bilanz gezogen werden“. Kölle-Hölle Alaaf!

Anbei eine typische Willkommens-Straßenszene aus der open-minded „Händelstadt“ Halle 2017 – „Halle-Luja“ würde der größte deutsche Komponist Georg Friedrich Händel dazu sagen.

 

 

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