Hannover: Vergewaltigungsversuch von Afrikanern in Bahntunnel

Von DAVID DEIMER | Morgens um 8.00 Uhr fuhr eine 26-jährige „Radfahrende“ durch den durch den Richtersdorftunnel in Lehrte bei Hannover, als sie auf ihre Peiniger traf. Zwei bislang unbekannte „Männer“ haben sie sodann mit einem Messer bedroht und „sexuell belästigt“.

Bei der Durchquerung des Bahntunnels traten zwei dunkelhäutige Männer auf die Frau zu und zerrten sie gewaltsam vom Rad. Laut Polizeiangaben begann einer der Täter sofort, die Frau im Intimbereich zu berühren, während der zweite ein Messer zückte. Die Männer mussten ihre Vergewaltigung der deutschen Frau jedoch jäh unterbrechen, als sich eine Personengruppe näherte und flüchteten in Richtung Bahnhofstraße.

Die Polizei sucht nun Zeugen für den „schockierenden Vorfall“: Die Tat spielte sich nach Mitteilung des Kommissariats bereits am 18. November ab.

Aus „Gründen der Ermittlungstaktik“ habe man bisher aber Informationen zurückgehalten, be-lehrte Mario Mantei, Chef des Kriminalermittlungsdienstes Lehrte. Jetzt setze man wie immer auf Tipps aus der Bevölkerung.

Volle Lippen – große Narbe – großer Ohrring – Hochwasserhose – Käppi

Die 26-Jährige beschreibt den Mann mit dem Messer als etwa 30 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß und schlank. Er trug zur Tatzeit einen Dreitagebart und hat braune Augen, volle Lippen sowie eine große Narbe auf einer Wange. Dem Opfer fiel außerdem ein großer Ohrring mit einem glitzernden Steinchen auf.

Bekleidet war der Geflüchtete unter anderem mit einer roten Sweatshirtjacke mit Fell und Kapuze. Auf dem Kopf trug er ein grünes Käppi. Das Messer, welches der Unbekannte bei sich hatte, sei etwa neun Zentimeter lang gewesen, teilt die Polizei mit.

Der zweite Täter ist etwa 1,80 Meter groß, schlank und trug eine „Hochwasserhose“.

Beide Täter hätten ein „afrikanisches Erscheinungsbild“ heißt es in der Mitteilung aus dem Kommissariat. Sie sprachen untereinander in einer Sprache, welche die 26-Jährige nicht einordnen konnte.

Safety first – mit frischer Farbe und Leuchtmitteln gegen Zuwandererkriminalität

Der abgelegene Richtersdorftunnel gilt bei vielen Lehrtern als eine besonders gefährliche und unangenehme Ecke in der Stadt. Schon oft gab es Diskussionen um die Sicherheit in diesem Bereich.

Die Polizei hatte in den vergangenen Jahren allerdings immer wieder darauf hingewiesen, dass „in der Unterführung keine Häufung von Straftaten zu verzeichnen“ sei.

Viele weibliche Bürger Lehrtes schenkten diesen Belehrungen allerdings nicht so rechten Glauben und hatten trotzdem ein mulmiges Gefühl, wenn sie morgens oder spätabends den Tunnel zur Bahnstation durchqueren mussten. Die Stadt hat deshalb alles daran gesetzt, das „subjektive Sicherheitsgefühl“ zu verstärken und im Frühjahr den Bahntunnel hell anstreichen und mit einer neuen Beleuchtung versehen lassen. Die meist demolierten Lampen wurden durch neue Exemplare vom Typ „Kreuzberg“ (!) ersetzt. Doch auch diese, eigentlich als „unkaputtbar geltenden Installationen waren umgehend das Ziel blinder Zerstörungswut“.

Im März dieses Jahres folgte dann der jungfräulich-weiße Anstrich, dafür habe Lehrte 3.500 Euro investiert. Schon im Mai war das Weiß an vielen Stellen wieder beschmiert.

Flüchtlingshilfe Lehrte lehrte den Umgang mit „Flüchtlingen“ – unbelehrbar?

Während dessen erteilt die Flüchtlingshilfe „Lehrte hilft“ wertvolle Tipps für die sensible Integration der vielfältigen, manchmal einfältigen Talente und Goldstücke aus dem Südland. Besondere Priorität habe dabei der Einzug in eine eigene deutsche Privatwohnung „meines“ Flüchtlings:

Wie kann ich Flüchtlinge finden, die bei mir einziehen wollen?

„Gehen Sie auf Flüchtlinge in ihrem Ort zu – suchen Sie Begegnungsstätten auf oder lernen Sie potenzielle Mieter/innen über Angebote oder die Vermittlung der örtlichen Flüchtlingsberatungsstelle kennen. Sie könnten auch, sofern überhaupt erlaubt, der örtlichen Unterkunft einen Besuch abstatten, dabei ist aber Sensibilität gefragt: Denn Sie betreten dort privaten Lebensraum. Was ihr Wohnangebot angeht, bedenken Sie bitte: Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, je nach Angebot – z.B. Lage der Wohnung – werden Sie nicht jeden mit ihrem speziellen Angebot beglücken können (aber vermutlich viele). Es gibt Flüchtlinge, die eine Aufenthaltserlaubnis haben und schon längst in einer Wohnung leben könnten, aber Schwierigkeiten haben, auf dem freien Markt einen Vermieter zu finden, weil sie z.B. mit geringen Deutschkenntnissen oder Vorurteilen zu kämpfen haben (aufgrund ihres Äußeren oder als Angehörige etwa von Roma). Ihnen tun Sie einen besonderen Gefallen, wenn Sie eine Wohnung anbieten“.  [Sich selber aber nicht so – Anmerkung des mit Mietnomaden versierten Autors!]

Was kann ich tun, wenn „mein“ Flüchtling keine Umzugserlaubnis bekommt?

„Dann müssen zunächst die Gründe für die fehlende Erlaubnis geklärt werden. Das können verschiedene sein: Die Wohnsitzauflage erlaubt keinen Umzug in den betreffenden Ort, landesrechtliche Regelungen schreiben eine spezifische Unterkunft vor, es läuft noch eine „Wartefrist“ oder anderes. Am besten suchen Sie im „Einzelfall“ die Hilfe einer qualifizierten Beratungsstelle und gegebenenfalls auch die Auseinandersetzung [!!!] mit der Behörde“.

Zeugenhinweise zu dem Vorfall am 18. November nimmt die Lehrter Polizei unter Telefon (05132) 8270 entgegen.

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